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TU Berlin

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Innovationsgesellschaft heute

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Die zentrale Frage des Graduiertenkollegs "Innovationsgesellschaft heute" lautet: Wie reflexiv wird das Neue heute in welchen Bereichen und verteilt auf welche Akteure hergestellt? Thema des Kollegs ist also die Relevanz der reflexiven Innovation in ihrer gesellschaftlichen Breite. Gegenstand sind die Praktiken, Orientierungen und Prozesse der Innovation auf ausgewählten Innovationsfeldern, wie sie innerhalb und zwischen verschiedenen Bereichen der Gesellschaft sich entwickeln und strategisch vorangetrieben werden. Sie sollen nicht nur in den klassischen Gesellschaftsbereichen der Wirtschaft (Industrie und Dienstleistung) und der Wissenschaft (Forschung und Technikentwicklung) untersucht werden, sondern auch in den Bereichen der Kultur (Künste und kreative Kulturproduktion) und der Politik (Politik- und Planungsprozesse). Analysiert werden soll, wie sich in den letzten Jahrzehnten die Praktiken, die Diskurse und die institutionalisierten Ordnungen der Innovation jeweils in Richtung erhöhter Reflexivität verändert haben oder inwiefern einzelne Fälle oder Verläufe von Innovation durch Neuerungen auf anderen Feldern ermöglicht oder behindert wurden. Durch die empirischen Studien auf den jeweiligen Feldern und durch den Vergleich zwischen ihnen kann schließlich geprüft werden, inwieweit das Prinzip der reflexiven Herstellung des Neuen nicht nur zu einem rhetorischen, sondern auch zu einem praktischen und institutionellen Imperativ der gegenwärtigen Innovationsgesellschaft geworden ist.

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